CBD Öl – Wirkung, Inhaltsstoffe, Anwendung und Studien

Immer stärker drängt CBD Öl (Cannabidiol Öl) auf den Markt, wenngleich noch immer Vorurteile dazu herrschen. Immerhin handelt es sich bei Cannabidiol um eine Substanz, die aus der Hanfpflanze gewonnen und schnell mit einer berauschenden Wirkung in Zusammenhang gebracht wird. Doch dem ist nicht so.

CBD-Öl verursacht keine psychoaktive Wirkung, mit Rauschzuständen ist bei dessen Anwendung also nicht zu rechnen. Es handelt sich dabei also um ein Öl, welches absolut legal erhältlich ist. Zwar hat CBD Öl keine Zulassung als Arzneimittel, dennoch werden ihm zahlreiche heilende Wirkungen zugeschrieben.

CBD-Öl – Was ist das eigentlich?

Cannabidiol (CBD) findet sich vor allem in Faserhanf. Im Vergleich dazu in THC (Tetrahydrocannabinol) nur in Drogenhanfsorten zu finden. Während THC Rauschzustände verursacht, hat CBD keine psychoaktive Wirkung.

Noch immer sind jedoch viele Menschen der Überzeugung, Hanf wäre mit Marihuana gleichzusetzen. Allerdings ist dem nicht so, da es unterschiedliche Hanfsorten gibt die auch speziell gezüchtet und angebaut werden und so auch für verschiedene Zwecke zum Einsatz kommen. So ist Industriehanf, der eigentlich kein oder nur minimal THC enthält, sehr gut für die Herstellung von Bekleidung geeignet. In diesem industriellen Hanf ist gleichzeitig der CBD-Anteil sehr hoch. Deshalb wird Industriehanf auch zur Herstellung von Hanföl verwendet, welches keinerlei berauschende Wirkung besitzt. Den höchsten CBD-Gehalt weist dabei die speziell gezüchtete Sorte Cannabis Sativa auf.

Hanf mit einem hohen CBD-Gehalt gehört nicht zu den Drogen, enthält allerdings eine Vielzahl an essentiellen Nährstoffen. Diese sind für den Körper lebensnotwendig, können aber nicht selbst hergestellt werden


Wirkung

Cannabidiol, welches vor allem im von Landwirten angebauten Faserhanf vorkommt und keine psychischen Wirkungen verursacht, zeigt sehr vielfältige Wirkmechanismen. Mittlerweile sind davon mehr als zehn Wirkungsweisen bekannt, die verschiedenen Rezeptoren wie den CB1-Rezeptor, zwei Vanilloidrezeptoren, den Glycinrezeptor und den 5-HT1A-Rezeptor beeinflussen. Zudem wirkt CBD Öl antioxidativ und weiterhin verstärkend auf die Signalgebung von Adenosin.

Cannabinoiden lässt sich grundsätzlich zunächst eine antioxidative Wirkung nachsagen. Sie fangen freie Radikale und vermindern so den oxidativen Stress. CBD zeigt sich dabei vor allem bei oxidativen Schädigungen durch Wasserstoffperoxid als guter Helfer. Bei Ratten zeigte sich zudem eine Verhinderung der Nervenschädigung bei gleichzeitiger Gabe von CBD und hohen Mengen Alkohol, was ebenfalls auf die antioxidative Wirkung zurückzuführen sein dürfte.

CBD gilt zudem als schmerzlindernd. So stimuliert es die Vanilloidrezeptoren vom Typ1 und Typ2. Auf Nervenendigungen, welche Schmerzrezeptoren darstellen, ist in der Regel der Vanilloidrezeptor 1 zu finden. Werden diese Rezeptoren nun durch CBD stimuliert, tritt eine schmerzhemmende Wirkung ein.
Weiterhin induziert CBD einen vom Vanilloidrezeptor 2 abhängigen Mechanismus, der für eine so genannte Autophagie (Form der Zellzerstörung) herbeiführt und so zu einer Hemmung der Vermehrung von bestimmten Hirntumor-Zellen beiträgt.

In Tierversuchen an Mäusen wurde weiterhin herausgefunden, dass CBD entzündliche und neuropathische Schmerzen verringern kann. So verfügen Mäuse nicht über Glycinrezeptoren, die sich beim Menschen vorrangig in Nervenzellen befinden. Bei den Mäusen trat keine schmerzhemmende Wirkung auf, weshalb davon auszugehen ist, dass dieser Rezeptor Einfluss auf die Unterdrückung von chronischen Schmerzreizen hat. Wird der Glycinrezeptor nun durch CBD aktiviert, kommt es zu einer verminderten Erregbarkeit der Nervenzellen und in der Folge zu einer Reduzierung der Schmerzen.

Auch auf Adenosin wirkt CBD. Im Körper wirkt Adenosin auf vielfältige Weise. Es ist für die Blockierung der Ausschüttung von aktivierenden und belebenden Botenstoffen im Nervensystem (Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin) verantwortlich und sorgt so für eine Weitung der Blutgefäße. Durch CBD wird nun die Signalgebung durch Adenosin verstärkt, was beispielsweise eine entzündungshemmende Wirkung herbeiführen könnte.

Bekannt ist außerdem, dass CBD an den 5-HT1A-Rezeptor bindet. Dabei handelt es sich um einen so genannten Serotonin-Rezeptor, der im Gehirn und Rückenmark Lernvorgänge beeinflusst und zudem auch für die Regulierung der Körpertemperatur und andere Effekte verantwortlich ist. Wird der Rezeptor durch Medikamente aktiviert, können psychische Erkrankungen wie Angstzustände und Depressionen effektiv behandelt werden. Auch CBD kann durch die Bindung an den Rezeptor eine angstlösende Wirkung hervorrufen.


Weitere Informationen zur Wirkung von CBD ÖL finden Sie unter:

https://www.oel-cbd.com/

https://www.cannabidiol-oel.info/



Innerhalb von nur ein paar Jahren haben Millionen von Menschen angefangen CBD-Öle zu nützen, viele Anwender finden jedoch die unterschiedlichen Öl-Arten etwas verwirrend. Hier erfahrt Ihr die wichtigsten Unterschiede zwischen den auf dem Markt erhältlichen CBD-Ölen.

CBD-Isolat-Öle - hergestellt auf Basis von reinem CBD-Isolat. Sie enthalten keine anderen Cannabinoide als CBD, so dass der genannten Entourage-Effekt nicht unterstützt wird. CBD-Isolat ist die beste Wahl für ein CBD-Vaping-Produkt, nicht jedoch für CBD-Öle. (Entourage Effect : die Synergien von Terpenen und Cannabinoiden. Das Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen verstärkt bzw. beeinflusst die allgemeine Wirkung auf den menschlichen Organismus).

CBD Full Spectrum Öle - enthalten CBD-Extrakt mit vielen verschiedenen Verbindungen, meist andere Cannabinoide, sowie Terpene. Sie enthalten jedoch auch THC in kleinen Mengen (normalerweise 0,1 bis 0,2 % THC). Dieser THC-Gehalt ist in den meisten Teilen der Welt nicht legal, und er könnte von den Behörden bei einer Kontrolle festgestellt werden.

CBD Broad Spectrum Öle - wahrscheinlich die beste Wahl für die meisten Anwender von CBD-Ölen. Sie enthalten CBD sowie andere nützliche Cannabinoide und Terpene, so dass der Entourage Effekt unterstützt wird. Im Gegensatz zum Vollspektrum Öl wird THC jedoch nicht nachgewiesen da es zusätzlich extrahiert wird.


CBD Öl Psyche



Wie wirkt CBD im Gehirn?

Cannabidiol ist gehört zu den Cannabidoiden. Das sind die aktiven Substanzen einer Hanfpflanze, die auf das körpereigene Cannabidoid-System wirken. Dieses System besteht aus den so genannten CB1 und CB2 Rezeptoren. Der Körper besitzt diese Rezeptoren, da er auch selbst in der Lage ist, Cannabidoide herzustellen. Die körpereigenen Cannabidoide nennt man „Endocannabidoide“. Dem entsprechend wird das Cannabidoid-System auch „Endocannabidoidsystem“ genannt. Im Gehirn sind besonders viele der CB1 Rezeptoren konzentriert. Die Rezeptoren kommen an praktisch allen Organen vor, im Gehirn sind sie aber gehäuft anzutreffen. Sie regeln dort die Muskelanspannungen und die Weiterleitung von Reizen. Das erklärt, warum das CBD so gut bei Verkrampfungen oder Störungen in der Reizleitung wirkt. Dabei muss das CBD noch nicht einmal besonders hoch dosiert werden: Dieser Wirkstoff ist in der Lage, die ansonsten fast undurchdringliche Blut-Hirn-Schranke mühelos zu überwinden. Da es sich um einen praktisch körpereigenen Botenstoff handelt, wird er vom Körper an jeder Stelle und damit auch im Hirn akzeptiert. Das CBD dockt im Gehirn an den CB1 Rezeptoren an und löst damit seine krampflösende Wirkung aus.


CBD-Öl und seine Anwendungsbereiche

Aufgrund seiner zahlreichen gesunden Eigenschaften kann CBD-Öl bei sehr unterschiedlichen Problemen zum Einsatz kommen. Neben Studien belegen mittlerweile auch viele Erfahrungsberichte von Anwendern die positiven Wirkungen von Cannabidiol-Öl.

 

CBD-Öl gegen Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit führt oft zu Folgeproblemen wie Anspannung und Unausgeruhtheit. Irgendwann fällt die Leistungsfähigkeit auf den Nullpunkt und in der Arbeit kommt es zu Fehlern und – je nach Beruf – mitunter sogar zu Verletzungen. Viele Menschen greifen deshalb direkt zu Schlafmitteln. Allerdings können diese auch gefährlich werden, denn sie lassen einen morgens nicht nur wie erschlagen fühlen, sondern machen mitunter sogar abhängig.

Cannabidiol-Öl stellt hier eine gute Alternative dar, denn es gilt als nebenwirkungsfrei. Der Tag beginnt ausgeruht und die Inhaltsstoffe wirken auf natürliche Weise gegen die Schlaflosigkeit. Da Müdigkeit unter Umständen eine Nebenwirkung von zu hohen Dosierungen darstellen kann, ist es im Gegensatz zu chemischen Substanzen die bessere Wahl, denn man ist morgen wesentlich entspannter und erholter.


Rauchentwöhnung mit CBD-Öl

Eine Studie zeigte auf, dass CBD-Öl dazu beitragen kann, nikotinfrei zu werden. Im Rahmen der Untersuchung inhalierten zwölf Raucher CBD, sobald der Drang nach einer Zigarette verspürt wurde. Weitere zwölf Raucher erhielten Placebos. Während sich in der Placebo-Gruppe keine Veränderungen zeigten, verspürten die Probanden der CBD-Gruppe weniger Lust auf Zigaretten. Zudem ging die Anzahl gerauchter Zigaretten auf ungefähr 40 Prozent zurück.

 

Gegen Akne

Akne ist mittlerweile nicht nur ein Problem von Jugendlichen. Auch Erwachsene haben immer öfter Probleme mit der Haut und sind für die Entstehung von Akne anfällig. Dank seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung kann CBD-Öl auch hier helfen. Es trägt zu einer Reduzierung des Fettgehalts der Haut bei und kann Akne so dauerhaft bekämpfen. 

Gegen Stress, Überbelastung und Nervosität

Cannabidiol-Öl ist vor allem für seine beruhigende Wirkung bekannt und hilft deshalb sehr gut bei Stress, Überbelastung, Nervosität und auch Beklemmungen. Es wirkt dabei sowohl beruhigend als auch entspannend.


Mit CBD-Öl Diabetes vorbeugen

In der Prävention gegen Diabetes wird CBD-Öl eine gute Wirkung nachgesagt. In Studien mit Mäusen konnte dies gezeigt werden. So erhielten Mäuse mit Übergewicht CBD und zeigten, dass sich trotz der Essgewohnheiten und des bestehenden Übergewichts – also den typischen Risikofaktoren – kein Diabetes entwickelte. In einer Placebogruppe hingegen entwickelte sich bei der Mehrzahl der Mäuse ein Diabetes.

 

Lindert Multiple Sklerose

An Mäusen wurde außerdem eine Studie durchgeführt, in der sich die Linderung einer Multiple Sklerose zeigte. Dabei erhielten Mäuse über einen Zeitraum von zehn Tagen CBD und zeigten eine Verbesserung des Allgemeinzustandes und auch der Bewegungsfähigkeit. Zwar müssen noch viele Studien folgen, die ersten Anhaltspunkte für die Linderung einer Multiple Sklerose liegen aber vor.

 

Linderung von Morbus Crohn und Fibromalgie

Zahlreichen Erfahrungsberichten zufolge hat CBD-Öl aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung auch eine positive Wirkung auf Morbus Crohn. Morbus-Crohn-Patienten, die CBD-Öl einnehmen, berichten hier von einer deutlichen Verbesserung der Krankheit.

Auch Fibromalgie lässt sich durch die Einnahme von CBD deutlich mildern. Während eine Gruppe Patienten in einer Studie mit traditionellen Medikamenten behandelt wurde, erhielt die andere zudem CBD. Bei den Patienten, die ohne CBD behandelt wurden, zeigten sich keine erkennbaren Verbesserungen. Die Aussagekraft der Studie muss jedoch noch durch weitere Untersuchungen belegt werden.


Gegen Asthma und Allergien

Cannabidiol-Öl kann auch bei Erkrankungen wie Asthma sowie bei Allergien hilfreich sein. Es regt das Immunsystem an und wirkt zudem entzündungshemmend. Das Asthma beispielsweise durch ein fehlgesteuertes Immunsystem entstehen kann, lässt es sich so gut mit CBD-Öl behandeln. Gleiches gilt für Patienten mit Allergien, denn durch die Stärkung des Immunsystems können die körpereigenen Abwehrkräfte selbst gegen Allergien vorgehen. Allergieschübe reduzieren sich oder bleiben möglicherweise sogar ganz aus.

 

Weitere Anwendungsbereiche

Neben den bereits genannten Anwendungsbereichen ist CBD-Öl so vielseitig einsetzbar, dass hier noch viele weitere Gebiete genannt werden können. So kann Cannabidiol-Öl auch bei folgenden Beschwerden hilfreich sein:

  • Alzheimer
  • Arthrose
  • BSE
  • Brechreiz sowie Übelkeit
  • Epilepsie
  • Fettleibigkeit und Übergewicht
  • Hepatitis
  • Krebs
  • Nervenkrankheiten
  • Rheuma
  • Sepsis
  • Suchterkrankungen

CBD Öl bei Alzheimer und Demenz

Alzheimer und Demenz sind degenerative Erkrankungen des Gehirns. Durch ein schädliches Protein werden die Nervenbahnen geschädigt, was das Gehirn nach und nach absterben lässt. Es gibt Tierversuche, die eine Wirksamkeit von CBD Öl bei Alzheimer und Demenz nahelegen können. Es ist aber noch viel zu früh um hier irgendwelche Hoffnungen wecken zu können.

 

CBD Öl bei Arthrose

Eine Arthrose ist eine degenerative Erkrankung des Knorpelgewebes. Da CBD Öl entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, kann es bei der Vorstufe der Arthrose, der Arthrits, eine Linderung verschaffen. Wenn der Knorpel aber einmal abgebaut ist, kann er auch durch die Einnahme von CBD Öl nicht mehr aufgebaut werden. Es kann aber dazu dienen, die Schmerzen der Arthrose etwas zu lindern.

 

CBD Öl bei BSE

BSE ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns, der durch in bestimmter Weise gefaltete Eiweiße, den so genannten „Prionen“ hervorgerufen wird. Es gibt aber keine Hinweise darauf, dass CBD Öl bei BSE eingesetzt werden könnte. BSE ist eine schwerwiegende, ansteckende und tödlich verlaufende Krankheit. Wir möchten uns deshalb vor jeglichen Heilsversprechen bezüglich BSE und CBD Öl distanzieren.


CBD Öl bei Brechreiz sowie Übelkeit

CBD Öl ist zuallererst eine ölige Substanz. Damit ist sie zum Einnehmen im Fall einer Übelkeit eher suboptimal. Da CBD Öl aber nur tropfenweise konsumiert wird, kann ein Versuch nicht schaden. CBD hat stark beruhigende Eigenschaften und kann im Fall einer Übelkeit für etwas Entspannung sorgen.

 

CBD Öl bei Epilepsie

Es gibt einige höchst beeindruckende Videos auf Youtube, bei denen Patienten im akuten Epilepsie-Schub mit CBD geholfen wird. Wenn Sie eine Epilepsie bei sich oder ihrem Kind mit CBD Öl behandeln wollen, suchen Sie sich aber bitte einen Arzt, der eine solche Therapie unterstützt. Eine Epilepsie kann sich in einen lebensbedrohlichen Zustand auswachsen. Sie bietet daher keinen Spielraum für Experimente.

 

CBD Öl bei Fettleibigkeit und Übergewicht

CBD Öl hat nachweislich Appetit zügelnde Eigenschaften. Das macht es als begleitende Therapie im Rahmen einer Ernährungsumstellung zu einem sinnvollen Hilfsmittel. Fettleibigkeit und Übergewicht werden aber mit einer gesunden, Kohlehydrate armen Ernährung und viel Bewegung bekämpft. Nur auf das CBD Öl kann man sich bei einem gewollten Gewichtsverlust deshalb nicht verlassen.


CBD Öl bei Hepatitis

Hepatitis ist eine Infektion der Leber, die intensiv medizinisch behandelt werden muss. Wir raten davon ab, eine Hepatitis per Selbstversuch mit CBD Öl behandeln zu wollen. Je nach Typ ist die Hepatitis hochgradig ansteckend. Beim Verdacht auf Leberentzündung sollten Sie daher unbedingt den Arzt aufsuchen.

 

CBD Öl bei Krebs

CBD Öl kann während einer Nachsorge zur Behandlung bestimmter Folgeerscheinungen einer Chemotherapie eingesetzt werden. Ein Krebs-Heilmittel ist es aber definitiv nicht. 

 

CBD Öl bei Nervenkrankheiten

CBD Öl hat sich im Rahmen der Erforschung vor allem bei Nervenerkrankungen als scheinbar wirksam erwiesen. Vor allem bei Parkinson und Epilepsie gibt es einige beeindruckende Beobachtungen. Unsere Empfehlung lautet deshalb: Ein Versuch kann nicht schaden. Hier sollte aber ein Öl mit einer höheren Konzentration zum Einsatz kommen.


CBD Öl bei Rheuma

Es gibt einige Erfahrungsberichte, nach denen die Einnahme von CBD Öl die Schmerzen von Rheuma-Patienten lindern kann. Auch hier würden wir empfehlen, es auf einen Versuch ankommen zu lassen.

 

CBD Öl bei Sepsis

Eine Sepsis ist eine Blutvergiftung. Die Behandlung kann sehr zehrend und erschöpfend sein. CBD Öl kann dazu beitragen, die Nerven während des Auskurierens etwas zu beruhigen und das Immunsystem zu stärken.

 

CBD Öl bei Suchterkrankungen

CBD Öl ist selbst kein Suchtmittel. Es kann Depressionen bekämpfen und den Suchtdruck etwas mildern. So schildern es zumindest einige Erfahrungsberichte. Ein Sucht-Heilmittel ist es mit Sicherheit nicht, es kann aber dabei helfen, die Entwöhnungsphase etwas angenehmer und weniger belastend zu gestalten.



Verursacht CBD-Öl Nebenwirkungen?

CBD-Öl weist bei sachgemäßer Anwendung keine oder nur ganz wenige leichte Nebenwirkungen auf. Wie überall gilt auch hier, dass jeder Mensch auf bestimmte Substanzen anders reagiert. Deshalb ist es wichtig, den Körper bei der Anwendung von CBD-Öl genauer zu beobachten. In Studien zeigten sich bislang auch unter hohen Dosierungen keine Nebenwirkungen.

Unter Umständen kann es in sehr seltenen Fällen und bei extrem hohen Dosierungen zu Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit oder auch Durchfall kommen. Es konnte jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass diese Nebenwirkungen auch andere Ursachen haben könnten.

Für schwangere und stillende Frauen sowie für Kinder gilt jedoch, dass sie auf die Einnahme von CBD-Öl verzichten sollten. Patienten, welche Medikamente wie Diazepam oder Omeprazo einnehmen, sollten die Anwendung von CBD-Öl vorher mit ihrem Arzt absprechen.

Das Problem: Bis dato gibt es noch keine Langzeitstudien. Wissenschaftlicher möchten deshalb auch keine sicheren Aussagen zu möglichen Nebenwirkungen treffen. Als sicher gilt jedoch, dass CBD-Öl keine toxische Wirkung aufweist oder auf den Körper anderweitig negativ wirkt.

Studien rund um Cannabidiol-Öl

Aufgrund der zahlreichen in CBD-Öl enthaltenen Inhaltsstoffe wurden zunehmend Forscher auf das Öl aufmerksam. Mittlerweile wurden zu Hanf und auch CBD-Öl bereits viele Studien durchgeführt, auch wenn diese noch nicht für die Zulassung als Heilmittel ausreichend sind. Verschiedenste Wirkungen konnten aber bereits durch die Forscher nachgewiesen werden.

CBD kann Symptome von Alzheimer lindern

Cannabinoiden wird eine neuroprotektive Wirkung nachgesagt. Forscher haben deshalb untersucht, ob Marihuana Auswirkungen auf Alzheimer hat. Tatsächlich konnte in einer Studie belegt werden, dass sich der neurodegenerative Prozess durch Cannabinoide verhindern lässt. Dieser wiederum spielt bei Alzheimer eine große Rolle.

In einer Laborstudie mit Mäusen an der Universität in Jerusalem konnte zudem nachgewiesen werden, dass es zu einer Verlangsamung der Degeneration des Gedächtnisses kommt. Zum Einsatz kam hier Cannabis, welches keine berauschende Wirkung besitzt.

 

Wirkung von CBD bei Epilepsie-Patienten

Im Jahr 2014 wurden in Israel insgesamt 74 an Epilepsie erkrankte Kinder und Jugendliche zwischen einem und 18 Jahren mit CBD-reichem Cannabis behandelt. Bei ihnen schlug die herkömmliche Epilepsie-Behandlung nicht an. Den Patienten wurde in Olivenöl aufgelöstes CBD-Öl verabreicht, welches ein Mischungsverhältnis von CBD und THC von 20:1 aufwies. Das Ganze passierte über einen Zeitraum von durchschnittlich sechs Monaten. Eltern und Patienten beobachteten während dieser Zeit die Häufigkeit der Anfälle. Das Ergebnis der Untersuchung: In 89 Prozent der Fälle konnte eine Verminderung der Anfälle beobachtet werden, bei 13 Kindern traten epileptische Anfälle zwischen 75 und 100 Prozent weniger auf. Bei weiteren 25 Kindern waren die Anfälle zu 50 bis 75 Prozent weniger, bei neun Patienten kam es zu einer Verringerung von 25 bis 50 Prozent und bei 19 Patienten zu einer Verringerung um weniger als 25 Prozent. Bei fünf Patienten zeigte sich eine Erhöhung der Schwere der Anfälle und die Gabe des Öls wurde abgesetzt. Festgestellt werden konnte während der Untersuchungen allerdings, dass eine Verbesserung des Verhaltens, der Aufmerksamkeit, der Sprache und Kommunikation sowie der motorischen Fähigkeiten eintrat. Auch das Schlafverhalten verbesserte sich. Zwar müssen angesichts der Ergebnisse noch weitere Untersuchungen erfolgen, dennoch sind die Ergebnisse dieser multizentrischen Studie durchaus viel versprechend.



CBD-Öl und seine Wirkung in der Schmerzbehandlung

Gerade bei chronischen Schmerzen kommen in der klassischen Schulmedizin oft Opioide zum Einsatz, die jedoch nicht ohne Nebenwirkungen sind. Die frei verkäuflichen Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol verschaffen meist nur bei leichten bis mittleren Schmerzen Linderung. Ein weiteres Problem: An den Nebenwirkungen von Schmerzmedikamenten sterben deutschlandweit jährlich etwa 2.000 Menschen.

In Tierversuchen konnten Forscher im Jahr 2007 feststellen, dass die tägliche Gabe von CBD zu einer Reduzierung der übermäßigen Schmerzempfindlichkeit und auch der Reaktion auf schmerzhafte Reize führen kann. Somit kann CBD-Öl das Potenzial zugesprochen werden, bei chronischen Schmerzen für Linderung zu sorgen.

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2016 aus Israel ( https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26889611 )zeigte auf, dass mit Cannabis die Schmerzen und gleichzeitig auch der Verbrauch an Opiaten reduziert werden konnte. Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich. Insgesamt nahmen an der Untersuchung 274 Patienten teil. Allerdings kam es bei der Untersuchung zur Anwendung von medizinischem Cannabis mit THC und anderen Cannabinoiden. Die Ergebnisse sind aber trotzdem vielversprechend.

 

CBD-Öl hilfreich bei Depressionen

Im Rahmen eines Experiments mit Ratten ( Studie unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27010632 ) zeigte sich, dass CBD zu einer Steigerung der Motivation führte und auch den Eintritt des so genannten „prohedonic“ Effekts (pro-Lust-Effekt) bewirken kann. Im Verhaltenstests mit Mäusen ( https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26711860 )konnte zudem herausgestellt werden, dass CBD zu Effekten führt, die dem von schnell wirkenden Antidepressiva gleichen. In den Tests zeigte sich, dass es zu einer Erhöhung der Erregungsübertragung zwischen den Nervenzellen für Cortical 5-HT/Glutamate kam.


CBD-Öl bei Multiple Sklerose

In einem Experiment aus dem Jahr 2013 zeigte sich, dass CBD-Öl zur Linderung von Schmerzen, Ermüdungserscheinungen, spastischen Lähmungen, Inkontinenz und Depressionen beitragen kann. Dabei handelt es sich um typische Symptome einer MS-Erkrankung.

Bislang sind die Forschungen an CBD-Öl und zu dessen Wirkung noch längst nicht abgeschlossen. Sehr wahrscheinlich wird noch einige Zeit ins Land gehen, bis ausreichend wissenschaftliche Belege vorliegen.


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